Puma

Puma

Puma ist ein Anfang 2008 geborener Staffordshire-Terrier Rüde. Der süße Kerl musste abgegeben werden, weil sein Besitzer keine Halteerlaubnis hatte. Für einen Hund wie Puma, der wegen seiner Rasse vielen Vorurteilen ausgesetzt ist, gleicht das trotz seiner tollen Eigenschaften einer mittleren Katastrophe. Schließlich gilt es bei der Haltung von Hunden dieser Rasse, viele Auflagen zu erfüllen. Aber dazu später mehr.
Der liebe Rüde kann bereits alleine bleiben, versteht sich gut mit seinen Artgenossen, sogar ruhige, hundeerfahrene Katzen stören ihn in seinem neuen Zuhause nicht weiter. Sein Fell macht uns derzeit ein wenig Sorgen, offenbar leidet er unter einer Allergie. Wir müssen allerdings die Blutuntersuchungen noch abwarten, um alle Einzelheiten abzuklären. Puma ist seinem Alter entsprechend aber auch ein richtiges Powerpaket. Er ist noch sehr stürmisch, daher sollten Kinder im neuen Zuhause schon standfest und etwas älter sein (ab etwa 10 Jahren). Dazu kommt, dass Puma auf jeden Fall noch einiges an Erziehung nachzuholen hat. Das ist in seinem Fall ganz besonders wichtig, damit er eines Tages mit seinem neuen Halter auch den Wesenstest bestehen kann. Schließlich soll Puma auch mal ohne Maulkorb und ohne Leine ausgeführt werden dürfen. Wo wir auch schon mittendrin sind, womit sich Halter eines Staffordshire-Terriers im Vorfeld auseinandersetzen sollten. Um einen Hund, der nach dem Landeshundegesetz NRW der Kategorie „gefährliche Rasse“ angehört, halten zu dürfen, muss man u.a. den Sachkundenachweis besitzen. Zudem muss man bei der Stadt ein Führungszeugnis vorlegen und den Nachweis einer Haftpflichtversicherung. Das Grundstück muss ausbruchsicher sein. Auch darf der Hund generell nur von Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind und ebenfalls über den Sachkundenachweis verfügen, geführt werden… Selbstverständlich informieren wir Sie gerne ausführlich und beantworten Ihre Fragen. Wir wissen, dass es für Hunde „gefährlicher Rassen“ nicht einfach ist, aber was kann ein Schatz wie Puma denn dafür, der „falschen Rasse“ anzugehören?
Leider hat sich inzwischen herausgestellt, dass unser Puma ein Allergiker ist. Das erklärt auch den schlechten Zustand seiner Haut. Dabei ist der arme Kerl gegen soviel allergisch (Futtermilben, Hausstaubmilben, verschiedene Pollenarten, Brennnesseln, Flohbisse, …), dass er kaum Gelegenheit bekommt, sich zu regenerieren. Sein zukünftiges Zuhause muss sich also auf einige hygienische Maßnahmen einstellen oder vielleicht sogar selbst ein Allergiker-Haushalt sein, der von vornherein auf derlei vorbereitet ist. Seitdem Puma auf einer Pflegestelle lebt, hat sich der Zustand seiner Haut erheblich gebessert. Um den Unterschied deutlich zu machen, haben wir Bilder eingefügt von seiner Anfangszeit im Tierheim.

 

 

Print Friendly