Dämon

Dieser hübsche Kerl ist der erst drei Jahre alte Dämon, der diesen Namen völlig zu unrecht trägt. Dieser Kater ist so ziemlich das Gegenteil, was der Name vermuten lässt, denn er ist hochsensibel. Er wurde abgegeben, weil er -so die Aussage- unsauber war, nicht mit den andere Katzen klar kam und aggressiv den Besitzern gegenüber war. Bei Unsauberkeit ist ein wichtiger Aspekt zu prüfen, ob evtl. ein gesundheitliches Geschehen dahinter steckt. Denn Schmerzen beim Wasserlassen führen in der Regel dazu, dass Katzen das mit dem Klo verbinden und deshalb woanders hinpuschern. Auch bei Dämon war es so – er hatte massig Struvitkristalle im Urin und wird seither behandelt. Er bekommt Spezialfutter gegen die Neubildung von Struvitsteinen (was er übrigens gerne mag) und bei uns zeigte er sich gar nicht unsauber.

Leider ist Dämon ein sehr empfindsamer Kater, der sich bei uns nicht nur unwohl gefühlt hat, sondern fast panisch war. Er verzog sich in die allerallerhinterste Ecke wenn möglich und sah aus, als hätte er das „Nichts hören-nichts sehen-nichts sagen“-Schild dauergepachtet:

Im Katzenhaus

Deshalb hat eine Pflegestelle den lieben Kerl aufgenommen und da taute er sehr schnell auf. Er ist sehr verschmust und spielt auch gerne mit seinen Menschen. Auch zeigt er sich nicht panisch bei Änderungen. Bei Besuch kommt er z.B. „schon“ nach 5 Minuten unter dem Sofa hervor und begrüßt alle neugierig. Er ist freundlich und aufgeschlossen, also ein toller Knutschkater ohne weitere Allüren.

Aufgrund seiner vorsichtigen Art möchten wir den Kater nicht zu kleinen Kindern vermitteln, weil er vermutlich nicht mit ihnen umgehen kann. Gegen Kinder ab 10, 11 Jahren hat er aber sicher nichts einzuwenden. Da er in seinem altern Zuhause Freigang hatte, soll er in seinem künftigen Zuhause auch wieder draußen die Welt erkunden dürfen.

Was auffällig bei Dämon ist – er mag nicht gerne alleine sein. Das ist deshalb aufgefallen, weil er anfing sich die Haare am Bauch zu rupfen – ein Zeichen von zu wenig Ansprache. Daher bevorzugt er sicher eine Familie, die -trotz seines Freigangs- oft zuhause ist und sich mit ihm beschäftigt. Keine Sorge, schmusen und spielen reichen aus – er ist doch so bescheiden;)

Kommen Sie bei Interesse gerne auf ein persönliches Gespräch vorbei, wir vermitteln Ihnen dann gerne den Kontakt zur Pflegestelle.

Print Friendly, PDF & Email