Hundegassigehen

Stand September 2015: Bitte beachten Sie, dass wir derzeit leider aufgrund unserer vielen “schwierigeren Hunde” leider keine Möglichkeit haben, Hundeanfängern oder Eltern mit Kindern Hunde zum Gassi gehen mitzugeben.

 

Unsere Hunde freuen sich, wenn sie möglichst oft raus aus ihrem Zwinger kommen und Gassi gehen können. Nicht nur die Bewegung ist wichtig, auch der Kontakt zu Menschen, je mehr und unterschiedlicher desto besser. Der Hund wird sicherer im Umgang mit Menschen und Alltagssituationen. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die man beachten muss, damit niemand zu Schaden kommt und auch der Spaß aller nicht auf der Strecke bleibt:

  • unsere Ausführzeiten sind:
    Für Frühaufsteher: Jeden Morgen von 8.00-10.00 Uhr
    Montag bis Freitag: 16.00 – 18.00 Uhr
    Samstag und Sonntag: 15.00 – 17.00 Uhr
    Außerhalb dieser Zeiten ist es nicht möglich, mit einem Hund spazieren zu gehen, es sei denn, es geschieht auf persönlicher vorheriger Absprache mit den Verantwortlichen.
  • jetzt komme ich…
    Sie können zwar vorher telefonisch ankündigen, dass Sie zum Gassigehen kommen, bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir daraufhin keinen Hund “reservieren” können. Zu oft ist es vorgekommen, dass trotz eines Telefonanrufs die Leute nicht kamen und der arme Hund bis zum Ende der Gassigehzeiten im Zwinger saß, obwohl die Möglichkeit bestand, ihn spazieren zu schicken.
  • auch Hunde brauchen Ruhe
    haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ein Hund nach einem Gassigang nicht sofort wieder raus soll. Auch er muss mal verschnaufen, Wasser saufen und und und. Also nicht böse sein, wenn zwar Hunde im Zwinger sind, diese aber im Moment nicht rausgegeben werden.
  • Dauer
    grundsätzlich soll ein Spaziergang ca. 30 Minuten dauern. Da wir ja vorrangig unsere Hunde in ein neues Zuhause vermitteln wollen, müssen wir uns darauf verlassen, dass Sie zur vereinbarten Zeit wieder da sind. So können wir Interessenten vertrösten, dass der Hund gleich wieder da ist. Sollte ein längerer Spaziergang gewünscht sein, so fragen Sie bitte die Verantwortlichen. Man wird Ihnen nach Möglichkeit entgegen kommen.
  • Formalitäten
    bringen Sie bitte Ihren gültigen Personalausweis mit. Wir füllen dann zusammen mit Ihnen einen sog. “Hundeausführvertrag” aus. Mit diesem werden Sie über Ihre Pflichten als Hundeführer belehrt und bestätigen uns das mit Ihrer Unterschrift. Halten Sie sich an die Anweisungen, werden auftretende Fremdschäden durch unsere Versicherung abgedeckt.
  • Mindestalter
    aus versicherungstechnischen Gründen müssen unsere Hundeausführer mindestens 18 Jahre alt sein. Sollten Kinder den Wunsch haben, Gassi zu gehen, so muss dies in Begleitung eines Erwachsenen geschehen. Dieser darf auch NIE die Leine aus der Hand geben, das Kind darf die Leine aber mit halten.
  • welcher Hund?
    grundsätzlich bekommen Sie den Hund, der noch raus muss und auch zu Ihnen passt, d.h. dass wir der Meinung sind, dass Sie aufgrund Ihrer Erfahrung, Kenntnis und Körperstatur die Kontrolle über das Tier behalten können. Natürlich können Sie den Verantwortlichen Ihren Lieblingshundegassigehwunsch nennen, seien Sie aber bitte nicht enttäuscht, wenn es dann doch ein anderer ist, der vielleicht viel dringender raus muss. Hunde, die unter die Kategorie “Gefährliche Hunde” des LHG fallen, werden wir ihnen i.d.R. nicht mitgeben. Zum einen verlangen wir für das Ausführen dieser Hunde einen bestandenen Sachkundenachweis und zum anderen müssen wir uns erst ganz sicher sein, dass Sie verantwortungsbewusst mit diesen Hunden umgehen. Diese Vorsichtsmaßnahme gilt nicht, weil nun irgendeiner dieser Hunde solch ein wildes Monster ist, sondern weil – wenn etwas mit diesen Hunden passieren sollte – das wahrscheinlich den Tod für das Tier bedeutet.
  • Füttern
    bitte füttern Sie unsere Hunde nicht auf dem Gassigang. Wenn Sie es doch vorhaben, sprechen Sie dies bitte mit den Verantwortlichen ab. Manchmal ist es aus medizinischen Gründen für das Tier geradezu lebensgefährlich, einem Hund Leckerchen zu geben. Ganz zu schweigen von der unkontrollierten Gewichtszunahme unserer Schützlinge. Lassen Sie die Hunde bitte auch nicht aus Pfützen trinken, das alte Wasser enthält zu viele Krankheitserreger.
  • Wochenendausflug
    Sie haben die Möglichkeit, rund um das Tierheim im Kölner Grüngürtel spazieren zu gehen. Bitte nehmen Sie den Hund nicht mit nach Hause, auch wenn Sie nur um die Ecke wohnen. Das Tier gewöhnt sich schnell an die neue Umgebung und versteht die Welt nicht mehr, warum es wieder zurück in den Zwinger muss. Deswegen geben wir unsere Hunde auch nicht über Nacht mit.
  • kein Hund mehr da?
    Seien Sie bitte nicht traurig, wenn wir gerade mal keinen Hund für Sie zum Gassigehen da haben. Meistens ist das an den schönen und trockenen Tagen. Da wird unser Helenenhof geradezu von Busladungen gassigehbegeisterter Menschen heimgesucht. Kommen Sie doch einfach, wenn es regnet oder schneit, da stehen wir öfters mutterseelenalleine auf dem Hof und laufen uns die Füße wund.
  • Auffälligkeiten?
    Haben Sie etwas Auffälliges beim Gassigehen an dem Hund entdeckt? Hat er Durchfall? Humpelt er? Oder ist er sehr schlapp? Teilen Sie dieses bitte umgehend nach dem Gassigehen den Verantwortlichen mit. Das ist ganz wichtig!!!
  • regelmäßig
    gerne können Sie regelmäßig zu uns kommen. Vielleicht ergibt es sich ja, dass Sie sich einem unsere Schützlinge sehr verbunden fühlen und Sie zu seinem regelmäßigen Gassigänger werden. D.h. dann zwar noch nicht, dass Sie ein Anrecht auf ihn haben, aber wir werden versuchen, den Hund für Sie zu „reservieren“. Dann müssen wir uns aber auch auf Sie verlassen können, dass Sie zu bestimmten Tagen und Uhrzeiten regelmäßig da sind. Darunter verstehen wir nun nicht, dass Sie z.B. regelmäßig jeden Samstag um 14.00 Uhr zum Gassigehen kommen. Um auch eine Beziehung zu dem Tier aufzubauen, müssen Sie uns und den Hund schon öfters mit Ihrem Besuch beehren. Sie haben dann auch die Möglichkeit, mit ihm in der Hundeschule Kommandos zu üben. Trotz alledem gilt, dass, wenn Interessenten für das Tier da sind, diese Vorrang haben. Gerne beziehen wir Sie dann in die Vermittlungsgespräche mit ein. Immerhin können Sie durch Ihre Erfahrungen mit dem Tier eine Menge dazu beitragen.
  • Anleinen & Co.
    Unsere Hunde werden grundsätzlich nur durch unsere Verantwortlichen aus dem Zwinger geholt, angeleint und bis zum Tor geführt. Versuchen Sie bitte nicht, dieses selbst zu tun. Unfälle sind vorprogrammiert. Achten Sie auf das, was man Ihnen in Bezug auf den Hund sagt und halten Sie sich bitte daran. Gehen Sie anderen Hunden und Menschen aus dem Weg, provozieren Sie kein Zusammentreffen. Und: machen Sie den Hund unter KEINEN Umständen von der Leine los!!! Bei Zuwiderhandlungen werden Sie von uns keinen Hund mehr bekommen, weil das Vertrauen gebrochen wurde.
  • Abwechslung
    seien Sie ruhig aktiv mit dem Hund. Fordern Sie ihn. Machen Sie kleine Spielchen, geben Sie Kommandos und greifen Sie ruhig durch, wenn der Hund versucht, Sie an der Nase herum zu führen. Wir möchten eigentlich nicht, dass zuerst der Hund wieder auf dem Gelände erscheint und 2 Meter dahinter mit gespannter Leine Sie atemlos hinterher hecheln. Andersherum wäre uns das schon lieber :-)

So und nun viel Spaß Ihnen beiden.

Ihr Team Helenenhof.
Wenn Sie noch Fragen haben, fragen Sie uns ruhig

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